LV NÖ - Landes KHD Übung 2017

Im Raum Scheibbs fand am 22. September 2017 eine Landes-Katastrophenschutz-Übung statt, an der rund 800 Spezialkräfte von Wasserrettung, Feuerwehr, Bergrettung, Bundesheer, Rotem Kreuz, etc. beteiligt waren. Die Übungs-Annahme war ein schweres Erdbeben, wie es vor fast 150 Jahren hier stattgefunden hat.

Die heurige Landes-Katastrophenschutz-Übung diene unseren Einsatzkräften und dem behördlichen Führungsstab dazu, das Zusammenwirken im Katastrophenfall zu üben, um im Ernstfall bestmögliche Hilfe leisten zu können, informierte LH-Stellvertreter Stephan Pernkopf gestern bei einer Pressekonferenz in Lackenhof am Ötscher. Erfreulich sei auch, dass unserer Einladung Gäste aus Tschechien, der Slowakei und den USA gefolgt seien, meinte er. „Es ist wichtig, dass wir im Ernstfall zusammenhelfen, auch grenzüberschreitend“, so Pernkopf. Dieses internationale Interesse signalisiere, dass Niederösterreich in der Katastrophenhilfe beispielgebend sei und vorbildlich agiere, hielt Pernkopf fest.

Für die Österr. Wasserrettung - Landesverband NÖ war es einer der Höhepunkte im heruigen Übungskalender! So mussten die Einsatzkräfte am Vormittag nach einem Verkehrsunfall, mehrer Personen in einem Teich finden und bergegen. Hier lag ein besonderes Augenmerk auf die Zusammenarbeit zwischen der Wasserrettung und den anderen Organisationen. Am Nachmittag wurden die Spezielkräfte der Wasserrettung und Bergrettung in der Erlaufschlucht gefort. Nach einem Anruf von Anwohnern, wurde dort eine unbestimmte Anzahl an Personen vermisst. Zusammen mit Spezialisten der Bergrettung, konnten alle Opfer nach rund 3 Stunden dem Rettungsdienst übergeben werden.

„Die Stärke unserer Einsatzorganisationen merkt man erst dann, wenn man den Blick über die Grenzen hinauswagt. Nicht überall gibt es wie bei uns in Niederösterreich ein so gut organisiertes Freiwilligensystem“, meinte der LH-Stellvertreter.